JA zur Individualbesteuerung – Ein Meilenstein für die Gleichstellung!
Bern, 8. März 2026 – Das breite, überparteiliche Komitee «Ja zur
Individualbesteuerung» aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft freut sich über die
klare Zustimmung zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Das ist ein
wichtiger Meilenstein für die Gleichstellung und stärkt unseren Wohlstand. Unser
Steuersystem wird gerechter und zeitgemäss.
Am internationalen Tag der Frau macht die Schweiz den überfälligen Schritt für mehr
Gleichstellung und für mehr Steuergerechtigkeit. Damit ist eine vom Bundesgericht gerügte,
mehr als 40jährige Ungerechtigkeit endlich gelöst.
Innert sechs Jahren kommt endlich die zivilstandsunabhängige Besteuerung: Ab 18jährig
füllen grundsätzlich alle Einwohnerinnen und Einwohner ihre eigene Steuererklärung aus –
verheiratete Frauen und Männer sind damit nicht mehr das Anhängsel ihrer Partnerin oder
ihres Partners. Damit versteuern alle ihren Lohn selbst, die ungerechte Heiratsstrafe ist
endlich abgeschafft.
Dieser Volksentscheid ist ein Meilenstein für die Gleichstellung. Insbesondere Frauen
werden in ihrer finanziellen Unabhängigkeit gestärkt – eine wichtige Massnahme gegen
potenzielle Alters- und Scheidungsarmut. Jede Stunde Erwerbsarbeit lohnt sich nach der
Einführung der Individualbesteuerung, was sich positiv für die Volkswirtschaft auswirkt sowie
gegen den Fachkräftemangel hilft.
Nicht nur der Bund, auch die Kantone und die Gemeinden besteuern künftig individuell, was
eine weitere Vereinfachung und Anpassung des Steuersystems bedeutet. Dafür haben sie
nun sechs Jahre Zeit. Dabei werden sich die im Ja-Komitee zusammengeschlossenen
Parteien für faire, ausgewogenen Revisionen einsetzen.
Das überparteiliche Komitee «Ja zur Individualbesteuerung» erwartet von der Mitte, dass sie
nach diesem demokratischen Entscheid für die Individualbesteuerung ihre Initiative
zurückzieht.
Die Abstimmungskampagnen war intensiv und trug wesentlich zum erfreulichen Ergebnis
bei, das angesichts der teilweise unlauter argumentierenden Gegenkampagne keine
Selbstverständlichkeit ist. Dem breiten Ja-Komitee gehören unter anderem an: FDP, GLP,
Grüne und SP sowie deren Jungparteien, wie auch Politikerinnen und Politiker von Mitte und
SVP. Mitglied sind auch Wirtschaftsverbände wie economiesuisse, Arbeitgeberverband,
Handels- und Industrievereine sowie der Frauendachverband alliance F.
Weitere Auskünfte:
Claudine Esseiva, Inhaberin und Gründerin ComCoeur
claudine.esseiva@comcoeur.ch oder 078 801 99 99