Die Heiratsstrafe wird abgeschafft. Die Steuer-Initiative ist überflüssig, unfair und stiftet ein Steuer-Wirrwarr.
Die Heiratsstrafe wird mit der vom Volk beschlossenen Individualbesteuerung ab 2032 abgeschafft, bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Die Umsetzung läuft.
Jetzt will die Mitte-Partei mit ihrer Steuer-Initiative diesen Entscheid kippen, bevor er überhaupt umgesetzt ist: Das Resultat wäre ein Steuer-Wirrwarr mit zwei Systemen bei Bund und Kantonen, Milliardenkosten und jahrelanger Unsicherheit. Welche Variante gelten soll, lässt die Initiative offen. Klar ist nur: Profitieren würden vor allem die 10 Prozent mit den höchsten Einkommen, die Mittelschicht kaum – je nach Modell zahlt sie sogar mehr. Bundesrat und Parlament sagen deshalb klar Nein.
Darum am 29. November: NEIN zur überflüssigen Steuer-Initiative.
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