Wir haben es geschafft: Ein herzliches Dankeschön!

Am 8. März 2026, dem internationalen Tag der Frau, sagten die Schweizer Stimmberechtigten JA zur Individualbesteuerung. Ein historisches Datum und Ereignis für einen längst fälligen Schritt für die Gleichstellung und ein zeitgemäss Steuersystem. 

Eine mehr als 40-jährige Ungerechtigkeit ist endlich gelöst. 

Die Unterschriftensammlung, der parlamentarische Prozess und die Abstimmungskampagne waren intensiv. Insbesondere im Abstimmungskampf wurde teilweise mit unlauteren Argumenten und falschen Zahlen eine Gegenkampagne geführt. Umso mehr freut sich das überparteiliche Komitee über das klare JA zur Individualbesteuerung. 

Das überparteiliche Komitee erwartet nun von Der Mitte, dass sie nach diesem demokratischen Entscheid für die Individualbesteuerung ihre Initiative zurückzieht. 

HERZLICHEN DANK für die jahrelange Unterstützung!

Heute zahlen Ehepaare, bei denen beide berufstätig sind, oft mehr Steuern als Konkubinatspaare, weil ihre Einkommen zusammengerechnet werden (höhere Progression). Deshalb verzichtet die zweitverdienende Person (häufig Frauen) oft auf ein höheres Arbeitspensum.

Mit der Individualbesteuerung erkennt das Steuerrecht alle als eigenständige Individuen an: Jede Person füllt eine Steuererklärung aus und zahlt auf ihr Einkommen und ihr Vermögen Steuern – unabhängig vom Zivilstand.

50 Prozent der Steuerpflichtigen werden dadurch weniger Steuern bezahlen, für 36 Prozent ändert sich nichts. 14 Prozent werden geringfügig mehr belastet; es sind Personen mit sehr hohem Einkommen, die heute einen Steuervorteil aufgrund des Zivilstands haben.

Was ändert sich für Sie konkret?

Wie verändert sich Ihre Steuer mit der Individualbesteuerung?

Finden Sie es mit dem Steuerrechner heraus!